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LawFirm® und die beA.expert SUITE im Zusammenspiel

In meiner Kanzlei nutze ich seit vielen Jahren die Anwaltssoftware LawFirm® von kanzleirechner.de und seit geraumer Zeit für den Versand von beA-Nachrichten die beA.expert SUITE der beNext GmbH. Seit dem 5.11.2021 können beide Programme nun auch miteinander kommunizieren. In der Beta-Phase war ich Tester beider Programme. Wie einfach der Versand von beA-Nachrichten nun funktioniert, zeige ich in diesem Video.

Disclaimer: Die Software beA.expert SUITE wird mir kostenfrei zu Testzwecken zur Verfügung gestellt; bei LawFirm® bin ich zahlender Kunde.

Nutzung von Textbausteinen im anwaltlichen Arbeitsalltag

Seien wir doch mal ehrlich: ist man es nicht manchmal leid, zum hundertsten Mal am Tag in einer eMail „Sehr geehrter Herr“ / „Sehr geehrte Frau“ zu schreiben? Macht es Ihnen oder Ihrer Sekretärin Spaß, immer wiederkehrende Passagen („ich danke für die Mandatierung, Sie in Ihrer …zu vertreten“) zu tippen? Mir nicht.

Mir ging das vor Jahren schon so. Und trotz zweier ausgezeichneter Mitarbeiterinnen, denen man diesen ganzen Kram ja, meist heruntergenuschelt, weil ja eigentlich längst bekannt, diktieren könnte, fragt es sich, ob man deren wertvolle Ressourcen nicht lieber schont und zu technischen Hilfsmitteln greifen sollte.

Nun stellt fast jede mir bekannte Anwaltssoftware mehr oder weniger gute Textbaustein-Verwaltungsmöglichkeiten bereit. Die von mir genutzte Software Lawfirm nutzt sogar ein unglaublich ausgeklügeltes System seit Jahren, bei dem mit Hilfe von Codes (##Mder#) automatisch konjugiert und dekliniert werden kann. Ich muss gestehen, dass ich es irgendwann aufgegeben habe, meine Textmuster mit Hilfe dieser kryptischen Codes umzustellen. Immer wieder tauchten Fehler in der Umsetzung auf, die nichts mit der Software, sondern eher mit mir zu tun hatten (wieder eine Raute vergessen). Außerdem kann etwa mit Hilfe von Lawfirm ausschließlich ein gesamtes Dokument als „Schriftsatzmuster“ verwendet werden, für individuelle Einfügungen eines Satzes hie, eines weiteren Absatzes da ist die Software nicht ausgelegt. Also musste etwas Einfacheres her.

Und so nutze ich selbst – mit immer weiter steigender Tendenz – in meiner Kanzlei sehr gerne das Utility PhraseExpress der Bartels Media GmbH. Weiterlesen

Für Anwälte unabdingbar: Verschlüsselung der Dropbox (am Beispiel der Nutzung von Lawfirm Anwaltssoftware)

Wer die Dropbox benutzt, wie ich es etwa im Artikel zum iPad beschrieben habe, der ist zwingend zum Schutz sensibler Daten darauf angewiesen, die Dropbox oder einzelne Verzeichnisse der Dropbox zu verschlüsseln. Nutzer der Anwaltssoftware Lawfirm können ja, in Windows-Umgebungen, einzelne Dateien aus einer elektronischen Akte oder die ganze  Akte mitsamt dem Lawfirm Dokumentenviewer in ein beliebiges Verzeichnis exportieren, etwa auf einen USB-Stick oder aber in einen cloudbasierten Dienst wie der Dropbox oder box.net. Es versteht sich von selbst, dass diese Daten hochverschlüsselt sein müssen.

Hierfür bietet das Tool BoxCryptor der deutschen Acomba UG Hilfe an: Weiterlesen

Das iPad in der Anwaltskanzlei – Teil 2

Dieser Artikel ist eine überarbeitete und aktualisierte Version des Artikels aus Mai 2010, der  hier in den wesentlichen Teilen wiedergegeben wird. Zugleich wird erörtert, ob das iPad sich tatsächlich als Arbeitsgerät in der Kanzlei durchgesetzt hat. 

Ist das iPad in der Anwaltskanzlei Arbeitsgerät oder taugt es nur zum Spielen?

Das Apple iPad hatte vom ersten Tag an (28. Mai 2010) meine Kanzlei erreicht. Entgegen landläufiger Meinung ist das iPad keineswegs nur Spielgerät, sondern stellt für den Anwalt ein brauchbares Arbeitsgerät dar.

Als Nutzer eines iPhones hatte ich mir das iPad vor dem Hintergrund bestellt, um damit Arbeiten zu können. Was das iPad für „Couchpotatoes“ und im Home-Bereich leistet, wird an anderer Stelle hinlänglich beschrieben. Klar war von vornherein, dass das iPad einen herausragend guten Bildschirm haben würde, mobil ist – und sei es nur als Ersatz für einen Kalender à la Time/System oder Tempus – und eine ähnlich leichte Bedienbarkeit zeigen würde, wie das iPhone. Klar war aber auch im Vorhinein, dass Daten (um es einmal ganz grob zu umreißen) nicht „einfach so“ auf das Gerät exportiert oder synchronisiert werden können, da Apple dies nicht ohne Weiteres zulässt. Dies ist aber für eine sinnvolle Nutzung im Office-Bereich auch gar nicht notwendig, stellen doch diverse Anbieter Remote-Desktop- oder VNC-/VPN-Anwendungen für iPhone und iPad zur Verfügung, mit deren Hilfe auf vorhandene PC-, Mac- und Linux-Infrastruktur zugegriffen werden kann. Weiterlesen