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Was wir von den US-amerikanischen Anwälten lernen könnten …

Ja, ich gebe zu, die Überschrift ist provokant. Aber gibt es in Deutschland so etwas wie die kürzlich in Chicago stattgefundene „ABA-Techshow“ (ABA= American Bar Association, d.h. Anwaltsvereinigung)? Nicht, dass ich wüsste. Also, Blick über den Teich: Jeff Richardson fasst zusammen, welche 60 Apps für iPhone und iPad für Juristen besonders geeignet sind. Lesenswert!

Für Anwälte unabdingbar: Verschlüsselung der Dropbox (am Beispiel der Nutzung von Lawfirm Anwaltssoftware)

Wer die Dropbox benutzt, wie ich es etwa im Artikel zum iPad beschrieben habe, der ist zwingend zum Schutz sensibler Daten darauf angewiesen, die Dropbox oder einzelne Verzeichnisse der Dropbox zu verschlüsseln. Nutzer der Anwaltssoftware Lawfirm können ja, in Windows-Umgebungen, einzelne Dateien aus einer elektronischen Akte oder die ganze  Akte mitsamt dem Lawfirm Dokumentenviewer in ein beliebiges Verzeichnis exportieren, etwa auf einen USB-Stick oder aber in einen cloudbasierten Dienst wie der Dropbox oder box.net. Es versteht sich von selbst, dass diese Daten hochverschlüsselt sein müssen.

Hierfür bietet das Tool BoxCryptor der deutschen Acomba UG Hilfe an: Weiterlesen

Das iPad in der Anwaltskanzlei – Teil 2

Dieser Artikel ist eine überarbeitete und aktualisierte Version des Artikels aus Mai 2010, der  hier in den wesentlichen Teilen wiedergegeben wird. Zugleich wird erörtert, ob das iPad sich tatsächlich als Arbeitsgerät in der Kanzlei durchgesetzt hat. 

Ist das iPad in der Anwaltskanzlei Arbeitsgerät oder taugt es nur zum Spielen?

Das Apple iPad hatte vom ersten Tag an (28. Mai 2010) meine Kanzlei erreicht. Entgegen landläufiger Meinung ist das iPad keineswegs nur Spielgerät, sondern stellt für den Anwalt ein brauchbares Arbeitsgerät dar.

Als Nutzer eines iPhones hatte ich mir das iPad vor dem Hintergrund bestellt, um damit Arbeiten zu können. Was das iPad für „Couchpotatoes“ und im Home-Bereich leistet, wird an anderer Stelle hinlänglich beschrieben. Klar war von vornherein, dass das iPad einen herausragend guten Bildschirm haben würde, mobil ist – und sei es nur als Ersatz für einen Kalender à la Time/System oder Tempus – und eine ähnlich leichte Bedienbarkeit zeigen würde, wie das iPhone. Klar war aber auch im Vorhinein, dass Daten (um es einmal ganz grob zu umreißen) nicht „einfach so“ auf das Gerät exportiert oder synchronisiert werden können, da Apple dies nicht ohne Weiteres zulässt. Dies ist aber für eine sinnvolle Nutzung im Office-Bereich auch gar nicht notwendig, stellen doch diverse Anbieter Remote-Desktop- oder VNC-/VPN-Anwendungen für iPhone und iPad zur Verfügung, mit deren Hilfe auf vorhandene PC-, Mac- und Linux-Infrastruktur zugegriffen werden kann. Weiterlesen